Demokratische Republik


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Demokratische Republik [demoˈkʀaːtɪʃə ʀepuˈbliːk], staatsrechtliche Bezeichnung einer Staatsform, die sich auf die Volkssouveränität begründet und das Pendant zur Volksrepublik darstellt.

Inhaltsverzeichnis

Synonyme

Kennzeichen

Der Begriff demokratische Republik steht im engen Zusammenhang mit der Volkssouveränität und fußt auf den Grundgedanken, dass die Staatsgewalt dem Volksganzen zustehe. Das bedeutet, dass der demokratisch legitimierte Grundsatz, das der Träger der Staatsgewalt das gesamte Volk darstellt, mit der Wahl des Staatsoberhauptes und auch der Volksvertreter durch eine freie Wahl auf Zeit direkt oder indirekt gewählt werden.

In der demokratischen Demokratie können zwei Richtungen unterschieden werden:

  1. unmittelbare Demokratie und
  2. mittelbare Demokratie

Diese Unterscheidung beruht auf der Tatsache, wie die Staatsgewalt durch das Volk selbst gehandhabt wird oder ob das Volk die Ausübung derselben seines Herrschaftsrechtes entweder ganz oder nur teilweise den von ihm gewählten Volksvertretern überlässt.

Siehe auch

Literatur

  • Josef Pütz: Allgemeines Staatsrecht und Bundesrecht, Erich Schmidt Verlag, 1950, 7. neu bearbeitete Auflage, 1970


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