Hakenkreuzfahne

Hakenkreuzfahne, seit dem 7./8. August 1920 das gemeinsame politische Kennzeichen der Nationalsozialisten in der Weimarer Republik, Österreich und der Tschechoslowakei.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Die Terminus „Hakenkreuzfahne“ ist eng mit dem Deutschen Tag in Salzburg verbunden. Sie basierte im Design auf der im Februar 1920 bei der NSDAP eingeführten Fahne. In der Weimarer Republik wurde sie in der „Kampfzeit“ als politisches Massensymbol eingesetzt. Dort und im Dritten Reich wurde die Hakenkreuzfahne sowohl bei Aufmärschen als auch bei den NS-Parteitagen von den Verantwortlichen wirkungsvoll als Propagandamittel eingesetzt.

Am 15. September 1935 wurde sie zur Nationalflagge des Deutschen Reiches erklärt. Alle Deutsche waren nun verpflichtet, sie an nationalen Feiertagen an Fenster, Balkons oder Hauseingängen anzubringen. Dieses wurde von den von der NSDAP bestimmten Blockleitern überprüft und eine Nichtbeflaggung konnte für den Betroffenen drastische Folgen bedeuten.

Beschreibung

Die Hakenkreuzfahne bestand aus einem roten Grundtuch (4,50 x 1,20 m), in dessen Mitte ein sogenannter „Hakenkreuzspiegel“, bestehend aus einem weißen Kreis (Durchmesser 70 cm) mit einem schwebenden Hakenkreuz, in schwarz aufgebracht war. Die Fahne beinhaltete damit die Farben des Kaiserreiches (Schwarz-Weiß-Rot) und wurde angeblich von Adolf Hitler persönlich mutgestaltet.

„Im Rot sehen wir den sozialen Gedanken der Bewegung, im Weiß den nationalistischen, im Hakenkreuz die Mission des Kampfes für den Sieg des arischen Menschen und zugleich mit ihm auch den Sieg des Gedanken der schaffenden Arbeit, die selbst ewig antisemitisch war und antisemitisch sein wird.“

Adolf Hitler in Mein Kampf, S. 557

Gallerie

Siehe auch

Literatur


Info Sign.svg Hinweis: Dieser Artikel ist im Deutsche-Geschichte-Wiki entstanden. Der Inhalt dieser Seite ist unter der Lizenz CC-BY-SA-3.0 lizensiert und darf entsprechend unter den dort genannten Bedingungen weiterverwendet werden.