NSDAP – Hitlerbewegung
Flag of the NSDAP (1920–1945).svg
Parteiemblem NSDAP Österreich Logo.png
Farbe(n) Schwarz-Weiß-Rot
Motto Deutschland erwache
Gründungsdatum 4. Mai 1926
Sitz Wien (de jure)
Linz (de facto)
Parteiform Rechtspartei
Ausrichtung nationalsozialistisch
sozialrevolutionär
deutschvölkisch
antidemokratisch
antimarxistisch
antiliberal
antisemitisch
Gliederung nach Führer- und Gefolgschaftsprinzip
Parteivorsitzender Adolf Hitler
Stellvertreter Friedrich Jankovic (1926–1931)
Theodor Habicht (1932–1938)
Mitglieder ca. 4500
Trägerverein NSAVÖ – Hitlerbewegung
Parteiorgan(e) Völkischer Beobachter
Jugendorganisation(en) Hitlerjugend
Aufgelöst seit

15. Mrz. 1938

Eingegliedert am

15. Mrz. 1938

Eingegliedert von

NSDAP

Rechtsnachfolger von

DNSAP

Alternatives Parteiemblem

Parteiadler der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (1933–1945) (andere).svg
(Hoheitszeichen der NSDAP)


Duden.jpg Hinweis: Die in diesem Artikel angewendete Rechtschreibung richtet sich nach den Vorgaben des Dudens.

NSDAP – Hitlerbewegung (offiziell Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei – Hitlerbewegung), auch NSDAP in Österreich oder NSDAP in der Ostmark, Name einer im Mai 1926 gegründeten Rechtspartei in Österreich, die bis Mrz. 1938 bestand und die ihren Sitz formaljuristisch in Wien hatte. Trägerverein war der NSAVÖ – Hitlerbewegung

Nach einem missglückten Putschversuch der österreichischen Nationalsozialisten wurde die Partei im Juli 1933 verboten und agierte nun fünf Jahre aus dem Untergrund heraus.

Inhaltsverzeichnis

Synonyme

  • Hitlerbewegung in Österreich
  • Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschösterreichs
  • Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschösterreichs – NSDAP
  • Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei – Landesleitung Österreich

Politische Ausrichtung

Die NSDAP – Hitlerbewegung wird programmatisch der radikalen Rechten zurechnet. Von ihrer Vorgängerorganisation, der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei, wurde der Nationalsozialismus übernommen.

1923/24 radikalisierte sich diese: Anhänger Adolf Hitlers schlossen sich unter Kurt Schulz zur Schulz-Gruppe, gemäßigte Nationalisten und basisdemokratisch orientierte Mitglieder bildeten seit 1924 unter Walter Riehl den Deutschsozialen Verein.

Seit 1927 wurde von den meisten österreichischen Nationalsozialisten Hitler als oberster Führer anerkannt und wurden Anhänger des reichsdeutschen Nationalsozialismus.

Parteigeschichte

Von der DAP zur DNSAP

Die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) stand unter der Leitung des ehemals sozialdemokratischen Rechtsanwaltes Walter Riehl. Dieser war 1909 in die Partei eingetreten und vertrat dort den linken Parteiflügel.

Am 4. Mai 1918 beschlossen die Parteimitglieder in Aussig, die gesamtösterreichische Partei in zwei nationale Organisationen zu trennen. Diese Trennung wurde bereits am 5. Mai 1918 vollzogen und aus der DAP entstanden die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei Böhmens und die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei Österreichs. Letzterer stand Riehl vor. Doch war seine Führung nicht unumstritten. So agierte beispielsweise Richard Suchenwirth öfters gegen den Parteivorsitzenden. Der neue Parteizusatz nationalsozialistisch sollte ausdrücken, dass die DAP gleichermaßen nationale wie soziale Interessen vertrat. Politisch war sie eher links einzuordnen, auch wenn sie als nicht besonders antisemitisch ausgerichtet galt.

Bereits 1919 wurde von Walter Riehl die Zusammenarbeit mit anderen nationalsozialistischen Organisationen begonnen. Am 7. Dez. 1919 hatte Riehl zur ersten Zwischenstaatlichen Tagung eingeladen. Doch zu seiner Enttäuschung waren nur Teilnehmer aus der Tschechoslowakei und Österreich erschienen. Reichsdeutsche Teilnehmer waren kaum erschienen. Einen Tag später, am 8. Dez., wurde von Riehl in Wien die Zwischenstaatliche Kanzlei des deutschen Sprachgebietes gegründet. Über diese Kanzlei nahm der Vorsitzende der DNSAP schriftlich Kontakt mit der in München beheimateten DAP und der DSP auf.

Zusammenarbeit mit der NSDAP, Deutscher Tag in Salzburg

Am 1. Mrz. 1920 nahm Anton Drechsler, Vorsitzender der reichsdeutschen DAP, Kontakt mit Riehl auf und bot diesem seinen Propagandachef Adolf Hitler an. So wurde im April 1920 in München eine zunächst lose Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien beschlossen.

7./8. Aug. 1920 fand in Salzburg der Deutsche Tag statt, an dem etwa 200 Personen teilnahmen, davon waren rund 100 Nichtösterreicher. Dort sprachen unter anderem Drechsler, Hitler und Anton Brunner, ein gebürtiger Düsseldorfer, der dort die Deutschsozialistischen vertrat. Auf diesem Treffen setzte Hitler durch, dass sowohl das Hakenkreuz als auch die von ihm maßgeblich mit gestaltete Hakenkreuzfahne als politisches Symbol aller Nationalsozialisten übernommen wurde.
Dennoch zeigte es sich, das sie untereinander zerstritten waren. Ein Streitpunkt war der Namenszusatz Arbeiter, an dem sich vor allem die Völkischen störten. Die Sozialisten unter ihnen, wie Walter Gattermayer und Rudolf Jung, wollten diesen unbedingt im Namen wissen, und setzten sich dafür ein, das Geschäftsleuten und Bauern aus den Parteien zu entfernen. Dagegen standen die Auffassungen Hitlers und Drechslers.

Am 8. Dez. 1920 vereinbarten die Nationalsozialisten in der Tschechoslowakei und in Österreich sowie im Deutschen Reich, eine großdeutsch agierende Deutsche Nationalsozialistische Partei zu etablieren. Diese sollte föderalistisch organisiert sein, alle Nationalsozialisten der deutschen Staaten umfassen und unter der politischen Führung Walter Riehls stehen. Dieser wurde einer der wenigen Duz-Freunde Adolf Hitlers. Sein politischer Einfluss unter den Deutschnationalen Österreichs stieg an, doch er entwickelte sich auch zu einem ernst zunehmenden Gegner für Hitler.

So scheiterte der internationale Zusammenschluss der Nationalsozialisten vor allem am Widerstand Hitlers, der diesen lieber unter seiner Führung vollziehen wollte.[1] Die Nationalsozialisten in Österreich, der Tschechoslowakei und der Weimarer Republik beschlossen als Kompromiss, einen nationalsozialistischen Hauptausschuss Großdeutschlands einzurichten. Dieser sollte aus den Führern der Nationalsozialisten aller deutscher Staaten gebildet werden.[1]

Einflussnahme Hitlers, Hitlerputsch

Am 16. Okt. 1920 sprach der reichsdeutsche Führer der NSDAP in Österreich, um dort eine Wahlveranstaltung der DNSAP zu begleiten. Er gab dort die Parole „Streng national, streng antisemitisch, streng sozial!“ aus, mit der Riehl ins politische Hintertreffen geriet. Dadurch nahm der Einfluss der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung in der DNSAP ab und die Partei nahm nun völkisch und deutschnational orientierte Burschenschafter und Turner auf. Diese waren zumeist auf Anraten ihrer Professoren und Mentoren in die Partei eingetreten. Adolf Hitler etablierte sich auch in Österreich immer mehr als maßgebliche politische Leitfigur.

In der Folgezeit musste die NSDAP ihrer österreichischen Schwesterpartei finanziell immer mehr unter die Arme greifen: So steuerte sie im Okt. rund 60 000 Kronen bei, damit die DNSAP ihren damaligen Wahlkampf hat bestreiten können und im Dezember 1921 sprach Hitler in Wien vor Angehörigen des nationalsozialistischen Vereins für Deutschösterreich, bei dem er nach Riehl auftrat.[1] Bei der ersten Großveranstaltung der DNSAP, im Febr. 1922, wurde im Beisein Hitlers die parteieigene Ordnertruppe, der Vaterländische Schutzbund (Vorläufer der österreichischen SA) aufgestellt.

Bereits einen Monat früher fand in München eine Jahreshauptversammlung der NSDAP statt: Dort wurden Adolf Hitler diktatorische Vollmachten verliehen, nachdem er bereit im Juli 1921 Parteivorsitzender (Führer der NSDAP) geworden war. An dieser Versammlung nahmen auch Angehörige der DNSAP teil. So beispielsweise Rudolf Jung, Führer der sudetendeutschen Nationalsozialisten, und die Salzburger Hans Prodinger und Sepp Koller als Vertreter Riehls. Im Aug. 1921 war Hitler einer nationalsozialistischen Tagung in Linz ferngeblieben, da der darauf folgende Parteitag der DSNAP ohne sein Wissen einberufen worden war. Riehl wurde zwar wiedergewählt, musste aber auf einer darauffolgenden Propagandatour Hitlers feststellen, dass dieser nun immer mehr die Führung der europäischen Nationalsozialisten übernahm. Auch radikalisierte sich die DNSAP unter dem Einfluss Hitlers zunehmend.

Ab 1923 versuchte Adolf Hitler immer offener, die DNSAP und deren 23 000 Parteimitglieder unter seine Kontrolle zu bekommen. Diese stand seit 1919 durchweg im Ruf, eine echte Arbeiterpartei der sozialistischen Rechten zu sein und ihr Antisemitismus war anfänglich nicht besonders ausgeprägt. Sie folgte mehr den traditionellen deutschnationalen Grundsätzen. Damit stand sie im Gegensatz zu Hitlers deutschvölkisch und extrem antisemitisch ausgerichteter NSDAP.

Im Aug. 1923 rebellierte Walter Riehl auf dem Salzburger Parteitag offen gegen Hitler, da inzwischen die Gegensätze zwischen ihm und dem NSDAP-Vorsitzenden als unüberbrückbar erschienen und trat im Sept. 1923 als Vorsitzender der DNSAP zurück. Als Gründe gab er gesundheitliche Probleme an.

Riehls Nachfolger wurde der bisherige Schatzmeister Karl Schulz. Als sich Walter Riehl weigerte, auf seine Kandidatur zum österreichischen Nationalrat zu verzichten (Oktober 1923), entzog ihm Hitler sein Vertrauen und begann Riehl gezielt zu demontieren.

Derweil startete Hitler am 8. und 9. Nov. 1923 in München seinen erfolglosen Putschversuch, distanzierte sich Walter Riehl endgültig von diesem und wurde nun zum erbitterten Hitler-Gegner.

Partei-Ausschluss Riehls, Gründung des Deutschsozialen Vereins

Am 7. Febr. 1924 wurde ein Schiedsgericht der DNSAP eingerichtet. Und bereits am 15. April eskalierte die Situation, als Walter Riehl wegen „parteischädigender Haltungausgeschlossen wurde.

Riehl gründete nun die Vereinigung aller national denkenden Deutschen, die sich im August in Deutschsozialer Verein umbenannte. Die DNSAP begann, sich organisatorisch in ganz Österreich auszudehnen. Das bayrisch-österreichische Grenzgebiet wurde nun Auffangbecken verfolgter Nationalsozialisten, die aus der Weimarer Republik flüchten mussten.

Zwischen der Schulz-Gruppe, der eigentlichen DNSAP, und dem Deutschsozialen Verein herrschte eine erbitterte Feindschaft. Dennoch versuchte Adolf Hitler, beide politische Strömungen für seine Sache zu gewinnen und erneut zu bündeln.

Gründung einer österreichischen NSDAP

Am 4. Mai 1926 wurde auf Betreiben Richard Suchenwirths von der Schulzgruppe der Name Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschösterreichs – NSDAP angenommen. Diese trat an die Stelle des bisherigen Parteinamen, ohne diesen jedoch juristisch abzulösen. Sie übernahm nun offen das NS-Verständnis Hitlers. Die Nationalsozialisten Österreichs waren nun antisemitischer Teil der politischen Rechten geworden.

Im Aug. 1926 löste sich die österreichische DNSAP auf, nachdem bereits im Mai gleichen Jahres von Richard Suchenwirth und den deutschvölkisch orientierten Parteimitgliedern der ehemaligen DNSAP ein nationalsozialistischer Arbeiterverein gründet wurde. Aus diesem ging die NSDAP – Österreich hervor. Als seinen Stellvertreter für die Landesleitung Österreich ernannte Hitler im Okt. 1926 den ehemaligen Oberst Friedrich Jankovic. Dieser war 1921 zur damaligen österreichischen DNSAP gestoßen und war bisher nicht auffällig in Erscheinung getreten. Jankovic setzte sich, in seiner Eigenschaft als Hitlers Bevollmächtigter in Österreich, gegen Suchenwirth und Riehl durch. Doch Letzterer erschien Hitler zu sehr als Sozialdemokrat denn Nationalist. Riehls Verein war basisdemokratisch strukturiert und regional organisiert. Zudem war der 12-Köpfige Vorstand den Vereinsmitgliedern voll verantwortlich.
Riehl gab nun sein Parteibuch ab und trat aus der DNSAP aus. Er hatte seinen Parteiausschluss bis dahin nicht anerkannt, aber von nun an verfolgte er seine eigenen politischen Wege. Doch aus Angst, in die politische Bedeutungslosigkeit abzudriften, trat Riehl 1930 in die österreichische Hitlerbewegung ein. Suchenwirth war unter den österreichischen Nationalsozialisten nicht unumstritten, sodass für Hitler der politisch unbedarfte Jankovic für seine Ziele die perfekte Lösung erschien.

Kampfzeit in Österreich

Im April 1927, dem Beginn der sog. Kampfzeit in Österreich, unterstellte sich die österreichische NSDAP de jure der bayrischen Landesgruppe der Nationalsozialistische Deutsche ArbeiterparteiNSDAP. Damit war sie de facto eine Landesgruppe der reichsdeutschen Organisation und unterstand Gregor Strasser.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Landesleitung der Nationalsozialisten von Wien nach Linz verlegt. Dort nahm sie am 1. Okt. 1928 ihre Tätigkeit auf. In der Kampfzeit folgten wilde und brutale Straßenschlachten mit den politischen Gegnern, die im Juni 1933 mit einem Verbot der österreichischen NSDAP endeten. Bereits 1931war Jankovic als Hitlers Bevollmächtigter zurückgetreten und die inzwischen hoch verschuldete NSDAP-Landesgruppe „Österreich“ wurde für ein Jahr zentral von München aus verwaltet. Die österreichische NSDAP war in einem desolaten Zustand und in sich zerstritten.

So wurde schließlich der Wiesbadener Theodor Habicht von Adolf Hitler zum neuen Landesgeschäftsführer der NSDAP „Österreich“ ernannt. Etwas später, im Aug. 1932, erhielt dieser durch Strasser den Titel Landesinspektor der NSDAP verliehen. Walter Riehl, der ehemalige Führer der österreichischen Nationalsozialisten, seinerseits war 1932 Mitglied des Wiener Gemeinderates geworden und konnte sich dabei gegen den damaligen Gauleiter Alfred Frauenfeld durchsetzen.
Kurz vor dem Parteiverbot distanzierte sich Riehl jedoch von den nationalsozialistischen Gewaltaktionen und wurde 1933 von Theodor Habicht aus der NSDAP unehrenhaft ausgeschlossen.

Mit Gründung der Vaterländischen Front versuchte Bundeskanzler Engelbert Dollfuß eine faschistisch-orientierte Einheitspartei für alle deutschgesinnten Österreicher zu etablieren. So verbot er unter anderem die KPÖ und am 19. Juni 1933 auch die NSDAP und deren Unterorganisationen. Viele Nationalsozialisten flohen daraufhin nach Bayern, wo sie in einem Sonderlager zusammengefasst und als sog. österreichische Legion der Schutzstaffel unterstellt wurden.

Juliputsch

1934 unternahmen österreichische Nationalsozialisten zahlreiche Anschläge in Österreich: So unternahmen am 25. Juli 1934 Angehörige der österreichischen SS einen gewaltsamen Putschversuch, in dessen Folge Bundeskanzler Dollfuß zu Tode kam. Der Putsch wurde vonseiten der österreichischen Regierung blutig niedergeschlagen und das deutsche NS-Regime distanzierte sich offiziell von den Putschisten.

Im Juli 1936 kamen Adolf Hitler und der neue österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg überein, dass die NSDAP – Hitlerbewegung in Österreich zwar verboten bliebe, deren Mitglieder aber begnadigt werden sollten. Im Zuge dessen nahm die österreichische Regierung auch zahlreiche Bestimmungen zurück, die es Reichsdeutschen eine Zeit nahezu unmöglich gemacht hatte, in Österreich einzureisen.

Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich

Am 12. Febr. 1938 setzte die deutsche Reichsregierung durch, dass die österreichische NSDAP ab sofort nicht mehr in ihrer politischen Tätigkeit behindert werden dürfe. Ferner wollte der Diktator den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart zum Innenminister ernannt haben. Für diesen Zweck hatte der Führer der NSDAP unter anderem den österreichischen Bundeskanzler zu sich beordert. Schuschnigg weigerte sich jedoch, den Forderungen nachzukommen und setzte seinerseits für den 13. Mrz. 1938 eine Volksabstimmung an, bei der die Bevölkerung über die weitere Zukunft des Landes entscheiden sollte.

Das NS-Regime ließ darauf hin am 12. Mrz. die Wehrmacht und Truppenteile der SS-Verfügungstruppe in Österreich einmarschieren und am 13. Mrz. verabschiedeten die Nationalsozialisten unter Seyß-Inquart in Wien, die nun die Regierungskontrolle übernommen hatten, das Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich.
Die illegale österreichische NSDAP wurde nun offiziell in die deutsche Mutterpartei eingegliedert. Der ehemalige Führer der österreichischen Nationalsozialisten, Walter Riehl, wurde von der Gestapo verhaftet und nur auf Betreiben einflussreicher Nationalsozialisten, namentlich Richard Suchenwirth (SA-Führer) und Hermann Reschny (SA-Führer), entlassen und später ins KZ Dachau eingewiesen.

Siehe auch

Literatur

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 Michael E. Holzmann: Die österreichische SA und ihre Illusion von „Großdeutschland“, S. 69ff


Info Sign.svg Hinweis: Dieser Artikel ist im Deutsche-Geschichte-Wiki entstanden. Der Inhalt dieser Seite ist unter der Lizenz CC-BY-SA-3.0 lizensiert und darf entsprechend unter den dort genannten Bedingungen weiterverwendet werden.