Niederländische Sprache

Aus Deutsche Geschichte
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die germanische Sprache „Niederländisch“. Für das gleichnamige Adjektiv siehe: niederländisch (Adjektiv).
Niederländisch
Holländisch
Flämisch
Dachsprache(n) Standardniederländisch
Sprache(n) Nordniederländisch
Südniederländisch
Dialekt(e) Niederfränkisch
Niedersächsisch
Erste schriftliche Erwähnung 6. Jh.
Länder Niederlande (Staatssprache)
Belgien (Amtssprache)
Niederländische Außenbesitzungen (Amtssprache)
Ehemalige Kolonien (Kultursprache)
Südafrika (Kultursprache)
Bundesrepublik Deutschland (Regionalsprache)
Sprecher ca. 26 Mio.
Weitere Informationen
Sprachfamilie Indogermanisch
Sprachgruppe Germanisch
Sprachuntergruppe Kontinentalwestgermanisch
Deutsche Dialekte.png

Niederländisch (Eigenbez. Nederlands, Nederlandse taal), Substantiv, Neutrum, Glottonym. Eigenname einer germanischen Sprache Europas. Sie gehört zu den pluralistische Sprachen und ist National- und Amtssprache im Königreich der Niederlande und im Königreich Belgien. Das geschlossene niederländische Sprachgebiet umfasst rund 18 Mio. Sprecher. Weltweit wird Niederländisch von ca. 26 Mio. Personen gesprochen. Beiwort ist niederländisch. Die Schreibungen Nederlandsch und Nederlandsche taal gelten als veraltet.

Sprachwissenschaftliche Bezeichnungen des modernen Standardniederländischen (Standaardsnederlands) sind Neuniederländisch (Nieuwnederlands) sowie Hoch-Niederländisch (Hoog-Nederlands); umgangssprachlich wird auch von Holländisch und Flämisch gesprochen.

Aus dem Niederländischen, das bis 1961 offiziell in Südafrika als Staatssprache galt, entstand im 17. Jh. das moderne Afrikaans. Die letzte südafrikanische Zeitung ging 1922 vom Niederländischen zum Afrikaans über[1]. Dort wird das Standardniederländische auch als Hoog-Nederlands und Hoog-Afrikaans (Hochniederländisch, Hoch-Afrikaans) bezeichnet.

Verhältnis zum Deutschen

Niederländisch ist seit dem 6. Jh. bekannt und ward als Altniederländisch (Oudnederlands) oder auch als Altniederfränkisch (Oudnederfrankisch) bezeichnet[2]. Die niederländischen Dialekte entstammen dem Niederfränkischen und dem Niedersächsischen sowie dem Friesischen. Letzteres hatte vor allem auf das Nordniederländische einen sehr starken Einfluss, während das Südniederländische lange Zeit des französischen Spracheinfluss ausgesetzt war.

Das Neuniederländische war 1354–1435 stark dem Spracheinfluss des Frühneuhochdeutschen unterworfen, als die Grafschaft Holland (und das angrenzende Friesland), von einer bairischen Dynastie beherrscht wurde[3].

Niederländisch in allen seinen Vorstufen (Alt- und Mittelniederländisch) selbst war bis weit in das 19. Jh. auch stark am Niederrhein verbreitet und bildete im Zuge der deutschen Ostkolonisation eine Grundlage neuer deutscher Territorialdialekte.

Am Niederrhein bestand die Situation, dass dort das Niederländische Übergangsdialekte zum Mittelhoch- und Mittelniederdeutschen besass und mit diesen weitläufige Regionalsprachen bildete, die sowohl „deutsche“ als auch „niederländischeSprachmerkmale beinhalteten. Diese Sprachform nannte man auch lange Zeit „Deutschniederländisch“, ein Terminus, von dem man inzwischen abgekommen ist, da er von der völkischen Bewegung missbraucht ward. Heute werden diese Schreibsprachen neutral nach ihrer geographischen Region benannt. (→ Rheinmaasländisch, Deutsches Sprachgebiet#Sonderfall: die Dialekte am Niederrhein)

Aufgrund der sehr engen Sprachverwandtschaft innerhalb der germanischen Sprachen und der parallel zueinander verlaufenden Sprachgeschichte, die während des Heiligen Römischen Reiches sogar fast identisch verlief, gelten heute Deutsch und Niederländisch als Schwesternsprachen. Dialektal besteht zwischen ihnen ein Dialektkontinuum, welches sich allerdings zwischenzeitlich in Auflösung befindet.

Dennoch ward das niederländische Sprachgebiet lange Zeit als Teil des Niederdeutschen betrachtet und behandelt. So agierte im späten 19. Jh. auch die niederdeutsche Bewegung in Belgien und unterstützte dort die Flamen während ihres Sprachenkampfes. Heute gilt der Einbezug des Niederländischen als „besondere Variante“ des Deutschen als nicht mehr haltbar und wird sprachwissenschaftlich nicht mehr vertreten. Vereinzelnd wird die traditionelle Zuordnung nur noch in der halbwissenschaftlichen Sekundärliteratur vertreten.

Sprachgeschichte

Erste schriftliche Belege

Das Niederländische als Sprache ist aus wenigen schriftlichen Belegstücken seit dem 6. Jh. bekannt[2]. Die Niederländer des Mittelalters haben ihre Sprache nur dietsch (fläm.) und duutsch (holl., nds.) genannt[4]. Im 17. Jh. ward es üblich, das Niederländische als Nederduytsch zu bezeichnen, um dieses besser vom rechtsrheinischen Neuhochdeutsch abgrenzen zu können[5]. Im gleichen Jahrhundert entstand aus dem Neuniederländischen heraus das moderne Afrikaans, das in der Republik Südafrika, im ehemaligen Rhodesien und in Namibia gesprochen wird[6].

Altniederländische Periode

Die altniederländische Periode beginnt mit den altniederfränkischen Glossen der Lex Salica, dem Gesetzbuch der Salfranken[2]. 9./10. Jh. beginnt die Verschriftung des Niederländischen innerhalb kirchlicher Literatur, als nun einige Psalmen des Alten Testamentes verfasst werden[2]. Das älteste bekannte Sprachbeispiel eines altniederländischen Textes stellt „Hebban olla vogala“ dar, das auf einem flämischen Dialekt basiert und um etwa 1100 entstanden sein dürfte:

„Hebban olla vogala nestas hagunnan hinase hi(c) (e)nda thu …“

Alle Vögel haben Nester angefangen außer mir und dir …

Mittelniederländische Periode

Die mittelniederländische Periode löste im 12. Jh. das Altniederländische ab. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Dichtungen mittelalterlicher Minnesänger überliefert, die zum einen unter dem starken Einfluss des Mittelhochdeutschen auf der einen und des Altfranzösischen auf der anderen Seite standen. Das altniederländische Sprachbeispiel würde im Mittelniederländischen wie folgt lauten:

„Hebben alle vogele neste begonnen het en si ic ende du …“

Alle Vögel haben Nester angefangen außer mir und dir …

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Alt- und Mittelniederländisch stellte ein Lautwechsel dar, der nicht im Schriftbild festgehalten ward: Der Buchstabe /u/ wurde nun nicht mehr als solches ([ʔuː]), sondern als /ü/ ([ʔyː]) gesprochen.

Mittelniederländisch wurde, neben dem Mittelniederdeutschen, eine Verkehrssprache (Kanzlei- und Geschäftssprache) der deutschen Hanse und beide beeinflussten sich gegenseitig. Vor allem im Ostniederländischen war der niederdeutsche und im heutigen Nordrhein-Westfalen der mittelniederländische Einfluss groß: Das Niederrheingebiet schrieb Varianten des Flämisch-Limburgischen, das damalige Bistum Münster (Ober- und Niederstift Münster und das Hochstift Osnabrück sowie die Grafschaft Bentheim mittelniederländisch beeinflusste Variante des Mittelniederdeutschen. (→ Übergangssprache)

Bedeutende Literaturen in Mittelniederländisch entstanden im späten 13. Jh. vor allem in Limburg, Brabant und Flandern. Dabei bemühte man sich schon damals, in der Orthografie eine gewisse Einheitlichkeit herzustellen In der neueren Germanistik und der Niederlandistik wurde es jedoch üblich, das Mittelniederländische des Rhein-Maas-Gebietes als „Rheinmaasländisch“ zu bezeichnen, um es nicht als „deutsch“ oder „niederländisch“ klassifizieren zu müssen[7].

Dominierten am Anfang des Mittelniederländischen Flämisch und Limburgisch, so ging dessen Einfluss letztendlich auf das Brabantische zurück, dass nun zur Basis des modernen Niederländischen herangezogen wurde.

Neuniederländische Periode

Die neuniederländische Periode wird ab etwa 1500 angesetzt. Während im Südniederländischen die niederländische Schriftsprache unterging und die dortigen Dialekte unter dem Einfluss des Französischen gerieten, blühte vor allem in Holland die niederländische Literatur auf. Vor allem die Erstellung der Staatenbibel (1619/37) führte letztendlich im nordniederländischen Sprachgebiet zur einheitlichen Orthografie. Zur Basis wurden der Amsterdamer Stadtdialekt und das Brabantische genommen. Vor allem der Erstere prägte das moderne Niederländisch, sodass „Holländisch“ und „Niederländisch“ bis heute gleichgesetzt werden[8].

„Hebben alle vogels nesten begonnen behalve ik en jij …“

Alle Vögel haben Nester angefangen außer mir und dir …

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Mittel- und Neuniederländisch stellte ein Lautwechsel dar, der nicht im Schriftbild festgehalten ward: Die Ligatur <ij> stellte kein langes /i/ ([iː]) mehr, sondern nun einen Diphthong dar, der nun je nach Stellung ([eɪ], [ɛɪ], [ə]) gesprochen wurde. Nur noch im Ausnahmefall bijzonder behielt er seinen Ursprungslaut bei.

Letztendlich entstand das moderne Standardniederländische aus den niederfränkischen, niedersächsischen und friesische Dialekten der Vereinigten Niederlande[9]. Dabei folgte die niederländische Orthographie im Wesentlichen historischen Vorbildern. Doch bestanden zahlreiche Unterschiede zum Mittelniederländischen, die im Neuniederländischen durch eine künstlich durchgeführte Deklination erzeugt wurde: Das Neuniederländische besass in der gesprochenen Sprache keine Beugungsformen mehr, wenn man von erstarrten Formen absah. Doch sah man in der Wiederherstellung des Kasus eine Möglichkeit, das Niederländische in eine „klassische“ Literatursprache zu erheben[10]. Dabei orientierte man sich jedoch nicht am Mittelniederländischen, was sich durchaus angeboten hätte, sondern am Latein[10].

Niederländisch in Belgien

Hauptartikel: Flämisch

Mit Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) schied die Republik der Vereinigten Niederlande aus dem Reichsgebiet aus und wurde politisch wie völkerrechtlich souverän. Staatssprache wurde Neuniederländisch. Dadurch, dass die Flamen nun den sprachlich-politischen Rückhalt zur nördlichen Sprachvariante verloren hatten, gerieten sie nun unter dem sprachlichen Einfluss des Französischen.

Eine flämische Sprachbewegung entstand in Belgien erst ab 1841, als die flämische Bildungselite seit dem Ende des 18./Anfang des 19. Jh.s die Einführung einer auf dem Südniederländischen basierenden Schriftsprache forderte. Doch ab 1880 griff man die Möglichkeit auf, die voll ausgebildete niederländische Hochsprache einzuführen. Doch im Gegensatz zu den Niederlanden wurde die niederländische Hochsprache in Belgien stets als unnatürlich empfunden, da sich die Flamen im Alltag ihrer Dialekte bedienten. Bis etwa 1930 hatte sich das Neuniederländische in Belgien durchgesetzt und es weicht nur in wenigen Punkten von der offiziellen Sprache der Niederlande ab.

Niederländisch in Deutschland

Das deutsche Niederrheingebiet stellt bis heute einen sprachlichen Sonderfall dar. Obgleich seit 1815 offiziell vom Neuhochdeutschen überdacht, gehört es traditionell weiterhin zum niederländischen Sprachgebiet: Bereits seit dem 12. Jh. ward dort das Mittelniederländische als Schriftsprache verwendet und seit dem 15. Jh. bildete sich dort eine Zweisprachigkeit heraus, die darin gipfelte, dass die Gebiete links der Maas mehrheitlich bis ausschließlich Niederländisch, die Gebiete rechts der Maas mehrheitlich Deutsch als Schriftsprache verwendeten. Dialektal wurde weiterhin das Niederfränkische verwendet, das vom Sprachcharakter her dem Niederländischen besonders nahe steht. Bis 1860 hatte sich im Niederrheingebiet das Deutsche allgemein durchgesetzt und wurde nun auch anstelle des Niederländischen als Schul- und Amtssprache verwendet. Allein im religiösen Bereich spielte das Niederländische noch eine gewisse Rolle, bis es auch dort Ende 1936 von den Nationalsozialisten durch als Kirchensprache das Deutsche abgelöst wurde.

Niederländisch in Frankreich

Hauptartikel: Westhoekflämisch

Seit dem 17. Jh. existiert in Frankreich ein niederländisches Sprachgebiet. Doch seit 1853 war dort der offizielle Gebrauch des Niederländischen verboten und die einheimischen Flamen sind einer starken Assimilation und Romanisierung ausgesetzt. Die moderne niederländische Hochsprache wurde bei ihnen nie eingeführt und so schreibt die flämische Minderheit Frankreichs in einem eigenständigen Stil, der sich stark an der Orthographie des Mittelniederländischen orientiert[11].

Niederländisch in Südafrika

Seit dem Jahre 1652 werden in Südafrika niederländische Dialekte gesprochen und diese waren unter dem Neuniederländischen überdacht. Bis 1814 galten das Kap der guten Hoffnung und dessen unmittelbare Umgebung als Eigentum der Niederländischen Ostindien-Kompanie. Bereits damals hatte sich in Südafrika ein kolonialniederländischer Dialekt gebildet, der im Wesentlichen dem heutigen Afrikaans entsprach. Bis 1814 hatten sich die Besitzverhältnisse in Südafrika geändert und die einstige niederländische Kapkolonie war nun zur britischen Kronkolonie geworden.

Als die englische Verwaltung ab 1835 begann, das Niederländische durch ihre eigene Sprache, das Englische, zu ersetzen, leisteten die „Kapholländer“ Widerstand. Im Jahre 1836 begann die „große Wanderung“ (af. Groote Trek) der Buren nach Norden. Sie gründeten 1852/54 zwei souveräne Staaten (Südafrikanische Republik Transvaal und Oranje-Freistaat). Obgleich das Niederländische für die Buren bereits zu diesem Zeitpunkt eine Fremdsprache war, führten sie das „Holländische“ als Staatssprache für ihre Staaten ein[12]:

„Als die Buren (…) zwei unabhängige Republiken gründeten, dachten sie gar nicht daran, als offizielle Sprache diejenige zu wählen, deren sie sich alltäglich bedienten, sondern sie griffen auf das Niederländische (oder, wie sie sagten, aufs »Holländische«) zurück. (…) In Wirklichkeit war aber das Niederländische für die übergroße Mehrheit der Bevölkerung eine Fremdsprache geworden, (...)“

Pierre Brachin in „Die niederländische Sprache“, S. 202

1875 entstand im Zuge des aufkommenden Ethnonationalismus auch in Südafrika eine erste afrikaanse Sprachbewegung, die die Anerkennung des Afrikaans als Kultursprache und dessen amtlichen Gebrauch neben Englisch und Niederländisch forderte. Nach dem Burenkrieg kam es zu sprachlichen Reformen in der Südafrikanischen Union: Ein Abkommen von 1902 sorgte bei Schulen und Gerichte für eine bescheidene Zweisprachigkeit in der Kapprovinz, als dort nun auch das Niederländische zugelassen wurde. Aus dieser Not heraus entstand die zweite Sprachbewegung, die nun forderte, dass nicht das Niederländische, sondern das einheimische Afrikaans zweite Amtssprache werden sollte. Nach und nach wurde das Niederländische in Südafrika der burischen Nationalsprache abgelöst: 1914 wurde es Unterrichtssprache in der Kapprovinz und in den Burenrepubliken, 1918 wurde in der Universität Bloemfontain der erste Lehrstuhl für Afrikaans eingerichtet[13]. Im Jahre 1922 wurde die dann letzte niederländischsprachige Zeitung (Volksstem) auf Afrikaans umgestellt[1].

Im Jahre 1925 erhob das südafrikanische Bundesparlament Afrikaans zur nationalen Arbeitssprache und stellte es dem Englischen und dem Niederländischen als nominelle Staatssprache gleich[13]. Als die Südafrikanische Union 1961 ihre staatliche Souveränität erklärte und sich von Großbritannien lossagte, führte sie eine neue Verfassung ein, in der Englisch und Afrikaans als Amts- und Arbeitssprachen bestätigt wurden. Mit der dieser Verfassung wurde Niederländisch als offizielle Sprache abgeschafft[13].

Dennoch spielt das Niederländische in Südafrika noch heute eine Rolle, da beim theologischen Studium vielfach auf niederländische Literatur zurückgegriffen wird[1]. Auch haben die meisten Buren heute ein zwiespältiges Verhältnis zum Niederländischen: Zum einen befürchten sie, dass das Niederländische aufgrund der sehr nahen sprachlichen Verwandtschaft einen zu großen Einfluss auf die eigene Sprache nehmen könnte, zum anderen sehen sie eine Notwendigkeit, zahlreiche Wörter und Ausdrücke aus dem Niederländischen zu entlehnen[1][14].

Dialektgebiete

Das Niederländische zerfällt in zwei große Dialektgebiete, dem Nordniederländischen oder Holländischen und dem Südniederländisch oder Flämischen. Diese Gebiete sind nochmals in mehrere Unterdialekte gegliedert. Es steht sprachlich dem Niederdeutschen nahe, dem es lange Zeit unter den Bezeichnungen duitsch, duytsch und duutsch (deutsch) bzw. als nederduitsch (niederdeutsch) zugerechnet wurde[15].

Dialekte

Die niederländischen Dialekte gehören zu den kontinentalwestgermanischen Sprachen und sind eng mit den benachbarten deutschen Dialekten verwandt. Mit diesen stehen die niederländischen Dialekte in einem Dialektkontinuum und sind deswegen nicht von diesen zu trennen. Das heißt, zwischen beiden Sprachgebieten besteht keine ausgeprägte Sprachgrenze. Erst seit jüngerer Zeit wird die deutsch-niederländische Grenze als Sprachgrenze zwischen beiden angesehen. Das Friesische ist weder ein Dialekt des Niederländischen noch des Deutschen. Es bildet eine eigenständige germanische Sprache.

Siehe auch

Literatur

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Heinz Kloss: Die Entwicklung neuer germanischer Kultursprachen seit 1800, S. 153
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Claus Jürgen Hutterer: Die germanischen Sprachen, S. 262
  3. Pierre Brachin: Die niederländische Sprache, S. 31
  4. Werner König: dtv-Atlas zur deutschen Sprache, S. 103
  5. Claus Jürgen Hutterer: Die germanischen Sprachen, S. 162
  6. Heinz Kloss: Die germanischen Sprachen, S. 162
  7. Irmgard Handsche: Atlas zur Geschichte des Niederrheins, S. 66
  8. Claus Jürgen Hutterer: Die germanischen Sprachen, S. 268.
  9. Claus Jürgen Hutteuer: Die germanischen Sprachen, S. 262–263.
  10. 10,0 10,1 Pierre Brachin: Die niederländische Sprache, S. 362
  11. Hans Kloos: Die germanischen Sprachen, S. 201ff
  12. Heinz Kloss: Die Entwicklung neuer Germanischer Kultursprachen seit 1800, S. 151
  13. 13,0 13,1 13,2 Heinz Klos: Die germanischen Sprachen, S. 154
  14. Pierre Brachin: Die niederländische Sprache, S. 217
  15. Andere Varianten sind duyts, duits und duuts sowie nederduits, da das <ch> nicht ausgesprochen wird.


Info Sign.svg Hinweis: Dieser Artikel ist im Deutsche-Geschichte-Wiki entstanden. Der Inhalt dieser Seite ist unter der Lizenz CC-BY-SA-3.0 lizensiert und darf entsprechend unter den dort genannten Bedingungen weiterverwendet werden.