Rechtskonservatismus

Aus Deutsche Geschichte
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Rechtskonservatismus, Selbstbezeichnung einer politischen Strömung, die sowohl konservative als auch nationalistisch und antidemokratische Züge aufweist. Diese Strömung zählt sich zur demokratischen Rechten. Beiwort ist rechtskonservativ.

Definition

Der Terminus „Rechtskonservatismus“ ist ursprünglich eng an der Parteigeschichte der Republikaner verknüpft. Diese etablierte ihn 1983 als Zusammenfassung ihrer politischen Weltanschauung, nachdem sich ihr Kader von der CSU getrennt hatte. Die Partei zählte sich selbst zur neuen Rechten, einer nationalrevolutionären Strömung, die etwa 1980 zum erliegen kam.

Heute positionieren sich Rechtskonservative deutlich rechts der christlich-konservativen Parteien, bestreiten aber eine ideologische Nähe zur extremen Rechten, mit der es jedoch zahlreiche programmatische Überschneidungen gibt. So versuchen sie, zwischen sich und dem Rechtsradikalismus einen deutlichen Trennstrich zu ziehen, obgleich sie versucht, dessen gemäßigte Anhänger- und Sympathisantenschaft an sich zu binden.

Siehe auch


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