Volksparteien

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Duden.jpg Hinweis: Die in diesem Artikel angewendete Rechtschreibung richtet sich nach den Vorgaben des Dudens.

Volksparteien (Pl.); Volkspartei (Sg.), Substantiv feminin. Bezeichnung politischer Parteien, die ihre Mitglieder und Wähler aus allen Bevölkerungsgruppen bezieht, damit über eine große Anzahl von Anhänger und Sympathisanten verfügt und das Pendant zur Bekenntnispartei darstellt.

Begriffsentstehung

Der Begriff „Volkspartei“ ist in der deutschen Geschichte eng mit dem politischen Aufstieg der NSDAP verbunden, die es ab 1928/29, aber verstärkt nach 1930, schaffte, fast alle gesellschaftlichen Schichten, Berufsgruppen und soziale Stände in sich aufzunehmen und zu vereinen.

Nach dem De-facto-Ende des 2. Weltkrieges löste der neue Typus Volkspartei die alten Parteiformen wie Interessen-, Arbeiter- oder Honoratiorenpartei ab. Im vereinten Deutschland nehmen heute SPD und CDU für sich in Anspruch, Volksparteien zu sein, indes die SPD aktuell bei Meinungsumfragen bei rund 19 Prozent liegt. In Österreich stellen ÖVP und SPÖ die klassischen Volksparteien dar.

Siehe auch


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